Schmalspurbahn

 

Briefmarke des Deutschen Reich mit einem Ersatzpoststempel, mit der Innschrift "Kunnersdorf über Löbau (Sachs.)", die aus der Zeit der Schmalspurbahnstrecke Herrnhut - Bernstadt auf dem Eigen stammt. (Briefmarke und Stempel sind aus dem Zeitraum zwischen 1932 und 1940)

 

Schon zwei Jahrzehnte vor dem Baubeginn 1892 trug man sich mit dem Gedanken, Bernstadt an das sächsische Eisenbahnnetz anzuschließen. Im September 1892 begannen dann die Arbeiten, nach dem der Landtag die Konzession für die Schmalspurvariante Herrnhut - Bernstadt auf dem Eigen erteilte. Neben der Personenbeförderung, stellte die Bahn für die örtliche Industrie, Land- und Forstwirtschaft eine wichtige Güterverbindung dar!

 

 

Die Schmalspurbahn beim
Verlassen des Bahnhofs Bernstadt auf dem Eigen

 

 

Die Bahnlinie verlief Herrnhut verlassend, in einer Rechtskurve bei Strahwalde, die B 178 überquerend. Die Bahn fuhr mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h später 25 km/h.

 

Die Schmalspurbahn in Bernstadt auf dem Eigen

 

 

Hier finden Sie einige Bilder zur Schmalspurbahn.

 

Stationen: Herrnhut (0,0 km) - Niederstrahwalde - Berthelsdorf (3,3 km) - Ober-Rennersdorf (5,9 km) - Nieder-Rennersdorf (7,0 km) - Kunnersdorf (8,7 km) - Bernstadt (10,1 km) 

 

Informationen zur Strecke:

Streckenlänge:
10,1 km

Streckenbezeichnung:
HB

Gesamtkosten für die Bahnlinie:
787.616,18 RM

Inbetriebnahme:
01.12.1893

Streckenstilleg.:
01.10.1945

Spurbreite:
750 mm

 

  • 64.000 m³ Erdmassen wurden in einem reichlichen Jahr bewegt; 12,635 km Gleise wurden verlegt und es wurden 33 Weichen eingebaut. (RM = Reichsmark)